13. Vollversammlung vom 13.-21. Juli 2009 in Lyon (FR)
Die Konferenz Europäischer Kirchen KEK lud Delegierte ihrer Mitgliedkirchen nach Lyon (FR) zur alle sechs Jahre stattfindenden Vollversammlung ein. Die Versammlung sollte im Zeichen des 50-Jahre-Jubiläums dieser europäischen ökumenischen Institution stehen, allerdings war vielen Delegierten nicht nur zum Feiern zumute angesichts der grossen Herausforderungen, vor denen die KEK steht: Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall von 1989 und dem damit verbundenen weitgehenden Verlust der Brückenfunktion zwischen Ost und West sucht sie eine neue klare Vision, passende ökumenische Zielsetzungen und Zusammenarbeitsformen und effiziente Strukturen, die es ermöglichen, die gemeinsame Botschaft in der europäischen Öffentlichkeit und gegenüber den europäischen Institutionen einzubringen. So reiste die achtköpfige Delegation des SEK nach Lyon, um unter anderem den unter Mitarbeit des SEK vorbereiteten Antrag zur Neustrukturierung der KEK zu unterstützen. Nach intensiven Verhandlungen und insbesondere dank Schweizerischer Vermittlung wurde ein Kompromissvorschlag angenommen, nach welchem eine neue Arbeitsgruppe beauftragt wird, bis 2013 die KEK-Verfassung zu revidieren mit besonderem Blick auf die Formulierung einer neuen Vision und der Schaffung neuer Strukturen.In der SEK-Delegation waren vertreten:
- Pfr. Serge Fornerod, Bern
- Pfr. Frieder Furler, Zürich
- Pfrn. Dr. Roswitha Golder, Genf
- Pfr. Simon Hofstetter, Bern
- Charlotte Kuffer, Genf
- lic. theol. Carla Maurer, Strassburg
- SDM Swantje Röhl, Ostermundigen
- Pfrn. Kristin Rossier-Buri, Lutry
- Pfr. Thomas Wipf, Bern
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